Raum für Menschen:
ein neues Quartier im Altdorfer Norden

Lasst uns so schnell wie möglich gemeinsam ein ökologisches, nachhaltiges und architektonisch anspruchsvolles neues Quartier im Altdorfer Norden entwickeln! Es könnte ein Vorzeigewohngebiet werden, das weit über Altdorf hinaus strahlt und vielen alten und neuen Altdorfern ein neues schönes Zuhause bietet!

Der Wohnraum in Altdorf ist in den letzten Jahren nur leicht gewachsen (siehe auch hier). Viele Altdorfer, die hier aufgewachsen sind, finden deswegen keine geeigneten Häuser, Grundstücke oder Wohnungen und müssen Altdorf in Richtung der Außenorte verlassen (was auch immer schwieriger wird) oder gar ganz wegziehen. Besonders für junge Familien ist das ein echtes Problem. Gleichzeitig ist Altdorf grundsätzlich ein attraktiver Wohnort und auch für Nürnberger interessant, die z.B. eine Familie gründen und raus aus der Großstadt wollen. Und auch für die Altdorfer Unternehmen, die oft händeringend neue Mitarbeiter suchen, wäre es einfacher, wenn sie auf geeignete Wohngebiete verweisen könnten. Im neuen Baugebiet an der Riedener Straße beim neuen Edeka Markt entstehen -wie zuvor an der Rascher Straße hinter dem „Wall“- ausschließlich Einfamilienhäuser und Doppelhäuser zu Preisen, die für Normalverdiener längst nicht mehr erschwinglich sind. Für diese und für kleine Familien gibt es in Altdorf praktisch keinen neuen bezahlbaren Wohnraum mehr.

Neues Quartier im Altdorfer Norden

Deswegen plädieren wir für eine zügige und konsequente Entwicklung des Altdorfer Nordens (siehe Foto) als neues Quartier. Wir wünschen uns hier mehr als ein reines Wohngebiet. Hier könnte ein echtes neues Stadtviertel (eben ein „Quartier“) entstehen mit einem zentralen grünen Platz als Treffpunkt, der neben einem Stadtteilcafé auch ein Standort für eine Kinderbetreuung (Krippe, Kindergarten und Hort) und eine Seniorenwohnanlage sein könnte. Damit hier eine gute Bevölkerungsmischung entsteht, sind eine Kombination aus sozialem Wohnungsbau, Mehrfamilienhäusern auch mit kleineren Wohneinheiten und Einfamilienhäusern sinnvoll.  Wenn es gelingt, dieses neue Quartier „Altdorfer Norden“ ökologisch, nachhaltig (man kann über teilweise Autofreiheit nachdenken, über begrünte Dächer, über ein Blockheizkraftwerk und vieles mehr) und architektonisch anspruchsvoll zu entwickeln, könnte es zu einem Vorzeigewohngebiet werden, das weit über Altdorf hinaus strahlt und Menschen und junge Familien nach Altdorf lockt.

Ein perfekter Standort

Die Standortvorteile sind bestechend. Es gibt eine optimale Verkehrsanbindung (S-Bahn und Autobahn) und kurze Wege (für Fußgänger und Radfahrer) zum Marktplatz, zu Schulen und zu Einkaufsmöglichkeiten. Das Gebiet ist eine der letzten freien Flächen in einem Kreis ums Zentrum Altdorfs. Dass es von Gegnern einer Bebauung oft als „Naherholungsgebiet“ bezeichnet wird, halten wir für falsch. Die betroffenen Wiesen und Felder sind für die Öffentlichkeit nicht nutzbar, lediglich der Weg nach Ziegelhütte dient als Verbindung zwischen Altdorf-Nord und Röthenbach und vielen Hundebesitzern als (provokativ formuliert) „Hundetoilette“.

Wir sollten so schnell wie möglich und mit aller Kraft versuchen, hier eine neue schöne Heimat für alte und neue Altdorfer zu schaffen. Ein Viertel, das auch in Jahrzehnten noch so beliebt sein könnte wie der Fürstenschlag, obwohl dieser schon in die Jahre gekommen ist. Es ist ein ambitioniertes Projekt mit vielen zu überwindenden Hürden. Aber wenn man es wirklich will, kann man es gemeinsam Wirklichkeit werden lassen. Diese Entwicklung sollte durch eine breite öffentliche Diskussion aller Altdorfer erfolgen. Wir sollten uns dazu positive Beispiele aus anderen Regionen ansehen und die Fehler der Vergangenheit vermeiden. Wir sollten es dieses Mal richtig machen. Altdorf kann mehr…

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